Wer aktuell private Gebäude in der Ortsmitte saniert, kann kräftig sparen: Sonderabschreibungen und Zuschüsse im Rahmen des Kommunalen Förderprogrammes der Gemeinde sind bei Lage Ihrer Immobilie im Sanierungsgebiet „Ortsmitte Wackersdorf“ möglich. Zahlreiche Beispiele zeigen, wie sich Investitionen lohnen. Ein kleiner Rundgang:
Simone Klemen ist begeistert von ihrem frisch sanierten Altbau in der Hauptstraße 13: „Es ist eine der BBI-Villen von 1921.“ Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Nils Joachim hat sie umfassend renoviert: Fenster, Dachdämmung, Pellet-Heizung, Böden, Wände – alles wurde erneuert. Die Außenanlagen folgen demnächst. Die historische Fassade bleibt erhalten, drei Wohneinheiten wurden geschaffen.
Nur wenige Meter weiter, in der Hauptstraße 5 und 7, hat Michael Aicher ein Wohnquartier mit 20 Einheiten geschaffen – eine gelungene Kombination aus Altbausanierung und zwei Neubauten. „Ein Highlight ist die zentrale Nahwärmeversorgung über eine große Pellet-Heizung“, erklärt Aicher. Beim Altbau wurden mittels Zuschüssen aus dem Kommunalen Förderprogramm der Gemeinde Fassade und Fenster erneuert, Vollwärmeschutz ergänzt und das Dach mit ortsüblichen Biberschwanzziegeln gedeckt. Die Innensanierung erfolgt schrittweise bei Mieterwechseln.
Am Marktplatz 11 hat Familie Grassl ein Mehrgenerationenhaus realisiert – im doppelten Sinn: „Meine Eltern, mein Bruder und ich haben gemeinsam saniert und barrierefrei ausgebaut“, sagt Christian Grassl. Drei Wohnungen bewohnt die Familie selbst, die übrigen sind an Mieterinnen und Mieter zwischen 25 und 70 Jahren vergeben. Mit Unterstützung durch das kommunale Förderprogramm konnte der barrierefreie Zugang zu den Wohnungen realisiert werden. Breite Türen, rollstuhlgerechte Bäder und ein Aufzug bis in den Keller ermöglichen komfortables Wohnen bis ins hohe Alter.
In der Hauptstraße 37 saniert Manuela Faltermeier ihr Privathaus. Außenbereich, Terrasse, Pflasterung und Zaun sind bereits erneuert, das Bad ist barrierefrei. Aktuell plant sie die Fassadensanierung – mit Blick auf Fördermittel und Abschreibungen betont Faltermeier: „Der Mehraufwand in der Vorbereitung lohnt sich.“
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Weitere Beratung erhalten Sie beim offiziellen Sanierungspartner der Gemeinde Wackersdorf, der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK). HIER geht es zum Kontakt.
Übrigens: In die Sanierung der Ortsmitte sind bereits 4,5 Millionen Euro an Fördermitteln geflossen – Förderung privater Sanierungsmaßnahmen nicht eingerechnet.